Ein Satz, der durch Forrest Gump berühmt wurde und der uns – wenn wir ihn denn tatsächlich mal verinnerlichen würden – ein guter Kompass in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen sein könnte. 

Aktuelles Beispiel: Der Sprengstoffanschlag in Dresden. Statt sich wieder in endlosen Debatten zu verlieren, ob denn nun die Rechten oder die Antifa dahinterstecken, sollten wir uns einig sein, dass die Täter schlicht zu verachten sind. Unabhängig von ihrem Hintergrund. 

Genauso verhält es sich mit einem Flüchtling, der mit dem Messer auf andere losgeht. Oder mit einem Deutsch-Türken, der in Köln auf Basis unseres Grundgesetzes die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei fordert. Oder mit einem Salafist, der zu Hass und Gewalt gegenüber den ‚Ungläubigen’ aufruft. Oder mit einem Deutschen, der Flüchtlingsheime anzündet. Oder mit einem Dschihadist, der anderen den Kopf abschneidet. Oder mit einer Gruppe vermeintlich besorgter Bürger, die Kinder und Familien in einem Flüchtlingsbus mit Hassparolen empfängt.

Wir sollten uns einig sein, dass all diese Menschen keine wesentliche Rolle in diesem Land spielen sollten. Abseits jeglicher Hysterie und Schuldzuweisungen. Nicht aufgrund Ihrer Herkunft oder ihres politischen Hintergrunds, sondern aufgrund Ihres unsäglich dummen Handelns. Denn ob ein Idiot Afrikaner, Europäer, Asiate oder Amerikaner ist sollte in seiner Beurteilung weder ein Vorteil, noch ein Nachteil sein.

“Dumm ist der, der Dummes tut.“ Und nicht jene, die das Pech haben dem gleichen Staat oder der gleichen Religion anzugehören, wie jener Idiot. 

Das wäre wirkliche, konsequent gelebte und sinnvolle Toleranz.

2 Gedanken zu ““Dumm ist der, der Dummes tut.“

  1. Und die Medien sollten auch einfach mal NICHT berichten, wenn jemand etwas Dummes sagt oder tut. Nicht jede dumme Bemerkung/dumme Tat rechfertigt die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie durch Verbreitung bekommt…

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  2. Ja, das stimmt wohl und vermutlich ist es nicht zuletzt diese extreme Aufmerksamkeit die beispielsweise Anschläge für Terroristen oder niveaulose Äußerungen für aufstrebende Politiker so attraktiv machen. Trotzdem sind wir da als Gesellschaft ja auch nicht ganz unschuldig, immerhin werfen wir den Medien im Falle einer zurückhaltenden Berichterstattung ja gerne Vertuschung vor. Man denke beispielsweise an jegliche Straftaten von Menschen mit Flüchtlingshintergrund…

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